Von Sand nach Norden

Gestern hab ich Halt in der schönen kleine Gemeinde „Sand“ gemacht, die ich mir heute noch anschauen wollte… Dazu kam es aber nicht… dazu kommen wir später. Zunächst habe ich mich über einen traumhaften Stellplatz direkt am Wasser mit sauberen öffentlichen Toiletten und eben Fläche gefreut. Und was ein Ausblick!

Doch zunächst die Bilder der Anfahrt. Was für ein Land!

So was lauert hier hinter jeder Ecke…
Oder so was
Hydra?
Ist ein Panorama, die Seile laufen natürlich in Wirklichkeit schnurgerade…
Am Stellplatz

Am Stellplatz in Sand angekommen habe ich mich gefreut über die tolle Aussicht. Ein Hildesheimer stand neben mir und war mit Angeln beschäftigt (sie bissen nicht…) und es war eine ruhige relaxte Stimmung:

Ein Museum, dass ich eigentlich besuchen wollte, dessen Öffnungszeiten aber von 13:00 bis 15:00 Uhr waren… ja richtig von 1-3…
Abendstimmung am Hafen
Blick vom Stellplatz auf die Stadt
Hinten links steht Dusty

Heute bin ich dann nicht in das Örtchen Sand gegangen, sondern direkt in Richtung Bergen aufgebrochen. Zwangsweise etwas früh… Denn hatte ich mich gestern noch darüber gefreut, einen Stellplatz direkt am Pier zu haben, so war die Ruhe heute morgen um 7 Uhr zu Ende. In der Nacht hatte ein Schiff angelegt, das Schotter für den Straßenbau geladen hatte.

Den wollte es nun mit seinem fest oben drauf montierten Bagger auf eine Reihe von LKWs laden. So wurden wir freundlich durch Klopfen an die Tür geweckt und gebeten, uns doch möglichst schnell zu verziehen. Fairerweise muss ich sagen, dass ein Hinweisschild genau darauf hinwies: Sie dürfen gerne hier stehen, aber rechnen Sie damit, dass eventuell schnelles Räumen nötig ist…

Geräumter Stellplatz bei Sonnenaufgang…

Nach Bergen wäre auch an einem Tag zu schaffen gewesen, aber ich lasse mir hier Zeit und wollte einen ruhigen Nachmittag verbringen. Dazu hatte ich nämlich einen heißen Tipp für einen Stellplatz der besonderen Art, mit Blick auf einen Nebenarm des Bjørnefjord. Hier stehe ich jetzt ganz allein, Fahrzeuge über 3,5 Tonnen dürfen hier gar nicht hoch und auch sonst sind hier nur ein paar stille Häuser. Ich zahle einen Obolus für Strom und Wasser (einfach in den Briefkasten werfen…) und genieße die Aussicht. Im Augenblick mache ich ein Timelapse vom Sonnenuntergang… Oder sagen wir ich versuche es… Meine DJI Osmo Pocket ist ein bisschen zickig, was die Bedienung angeht. Aber sie kann währen des Timelapse mit ihrem Gimbal verschiedene Positionen anfahren, was ich sehr schick finde. Ich hoffe es klappt. Geholfen hat mir hier die App „Photopills“, die mir genau sagt, wo die Sonne untergeht. Die App habe ich jetzt schon lange im Einsatz und kann sie nur allen Hobbyfotografen empfehlen.

Hier ein paar Bilder von heute:

Vor der Abfahrt vom letzten Stellplatz, erzwungen früh…

Und dann weiter Richtung Bergen… Wie gesagt, ich hätte auch durch fahren können. Aber dieser Stellplatz hier hat es mir dann doch angetan:

Soviel dazu. Das Timelapse hat übrigens gut funktioniert… Gut Nacht. Morgen geht es nach Bergen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.